Nicht jedes Werbemittel muss an jeden Haushalt verteilt werden. Wir grenzen die Verteilung gezielt nach vereinbarten Gebäudemerkmalen und Gebieten ein – etwa auf Ein- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit Grundstück – und ermitteln daraus die passende Stückzahl für Ihre Aktion. So reduzieren Sie Streuverluste und setzen Ihr Budget gezielter ein.
Wir verteilen Ihre Werbemittel gezielt an vereinbarte Gebäudestrukturen – beispielsweise an Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit Grundstück.
Statt jeden Haushalt im Gebiet einzubeziehen, konzentrieren wir die Verteilung auf die festgelegten Gebäudetypen.
Wir ermitteln, wie viele relevante Gebäude beziehungsweise Haushalte im ausgewählten Gebiet voraussichtlich berücksichtigt werden können, und leiten daraus die benötigte Stückzahl ab.
Die Gebäudeselektion kann mit individuell festgelegten Postleitzahlen, Gemeinden, Stadtteilen, Vierteln oder Straßenzügen verbunden werden.
Auf Wunsch prüfen wir vorab, in welchen Gebieten die gewünschten Wohn- und Gebäudestrukturen besonders häufig vorkommen. Anschließend können wir die daraus abgeleitete Verteilung direkt umsetzen.
Unsere Mitarbeitenden erhalten klare Vorgaben dazu, welche Gebäudetypen berücksichtigt und welche ausgeschlossen werden sollen.
Bei einer selektierten Haushaltsverteilung werden Werbemittel nicht an sämtliche Haushalte eines Gebiets verteilt. Die Zustellung wird auf zuvor festgelegte Gebäude- oder Wohnstrukturen begrenzt – beispielsweise auf Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihen- und Doppelhäuser, Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit Grundstück. Dadurch lassen sich Flyer, Broschüren, Gutscheine und Informationsmaterial gezielter dort einsetzen, wo ein stärkerer Bezug zum beworbenen Angebot zu erwarten ist.
Zu Beginn klären wir, welches Produkt oder welche Dienstleistung beworben wird, welche Gebäudetypen dafür relevant sind und in welchen Gebieten die Aktion stattfinden soll. Die Verteilung kann nach Postleitzahlen, Städten, Gemeinden, Stadtteilen, Vierteln oder einzelnen Straßenzügen geplant werden. Auf Basis der gewählten Selektion ermitteln wir die voraussichtlich erreichbaren Haushalte und leiten daraus die benötigte Stückzahl ab.
Eine selektive Haushaltsverteilung eignet sich besonders für Angebote, deren Relevanz mit der Wohn- oder Gebäudesituation zusammenhängt. Dazu zählen beispielsweise Immobilienleistungen, Photovoltaik, energetische Sanierung, Fenster und Türen, Gartenangebote oder andere Produkte rund um Haus und Eigentum. Mögliche Selektionsmerkmale wie Gebäudegröße, Gebäudetyp, Baujahr, Wohnfläche und Eigentumsanteil können bei einer ergänzenden Zielgruppen- und Gebietsanalyse berücksichtigt werden.
Für Sie bedeutet die gezielte Haushaltsselektion: Es werden weniger Werbemittel benötigt als bei einer vollständig flächendeckenden Verteilung. Dadurch können Streuverluste reduziert, Produktionsmengen besser geplant und Verteilbudgets auf relevantere Wohnstrukturen konzentriert werden. Eine vollständig streuverlustfreie Ansprache lässt sich daraus jedoch nicht ableiten, da die Selektion zunächst auf Gebäude- und Gebietsmerkmalen basiert und nicht automatisch persönliche Eigenschaften der Bewohner bestimmt.
Unsere fest angestellten und langjährig eingespielten Mitarbeitenden erhalten klare Vorgaben dazu, welche Gebäudetypen innerhalb des vereinbarten Gebiets berücksichtigt werden sollen. Wir koordinieren Gebiet, Stückzahl, Materialbereitstellung und Verteilung zentral, sodass Sie für die gesamte Umsetzung einen festen Ansprechpartner haben.
Auf Wunsch verbinden wir die selektierte Haushaltsverteilung mit einer vorgelagerten Zielgruppen- und Gebietsanalyse, dem Druck und der Lagerung Ihrer Werbemittel. Zeigt sich bei der Planung, dass eine Zielgruppe zu spezifisch für eine Verteilung nach sichtbaren Gebäudemerkmalen ist, empfehlen wir Ihnen offen eine passendere Form der Ansprache – etwa eine adressierte, teiladressierte oder persönlich ausgerichtete Kampagne. So erhalten Sie nicht automatisch die breiteste Verteilung, sondern die Lösung, die wirtschaftlich zu Ihrem Kampagnenziel passt.
Die Selektion orientiert sich an Merkmalen, die am Gebäude oder Grundstück erkennbar sind. Dazu zählen beispielsweise Gebäudegröße, Hausart, Grundstücksstruktur oder die sichtbare Ausstattung wie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Persönliche Merkmale der Bewohner lassen sich daraus nicht sicher ableiten; genau dort liegt die Grenze der selektierten Haushaltsverteilung.
Die voraussichtliche Anzahl geeigneter Haushalte und Gebäude ermitteln wir anhand unserer eigenen Gebietsdatenbank und gleichen diese mit den Haushaltsdaten der Deutschen Post ab. Daraus leiten wir die benötigte Stückzahl für das ausgewählte Gebiet und die gewünschte Selektion ab.
Je nach Gebiet und gewählten Selektionsmerkmalen kann sich die benötigte Stückzahl gegenüber einer flächendeckenden Verteilung deutlich reduzieren – in einzelnen Fällen um bis zu 70 Prozent. Die tatsächliche Einsparung hängt immer davon ab, wie groß das Ausgangsgebiet ist und wie eng die gewünschten Gebäude- oder Grundstücksmerkmale gefasst werden.
Eine selektierte Haushaltsverteilung ist besonders sinnvoll für Produkte oder Dienstleistungen, deren Bedarf sich aus sichtbaren Gebäude- oder Grundstücksmerkmalen ableiten lässt – etwa Photovoltaik, Dach- und Fenstersanierung, Gartenangebote oder Immobilienleistungen. Eine Eingrenzung nach Kaufkraft erfolgt ergänzend über mikrogeografische Gebietsdaten; so lassen sich kaufkraftstarke Regionen priorisieren und dort zusätzlich nach sichtbaren Gebäudemerkmalen selektieren.
Ja. Mehrere Kriterien können miteinander kombiniert werden – zum Beispiel Einfamilienhäuser in kaufkraftstarken Postleitzahlgebieten ohne sichtbare Photovoltaikanlage. So lässt sich die Verteilung deutlich genauer auf die gewünschte Zielgruppe ausrichten.
Die Kombination ist dann sinnvoll, wenn sichtbare Gebäude- oder Grundstücksmerkmale allein nicht ausreichen oder zunächst besonders relevante Gebiete priorisiert werden sollen. Wir prüfen im Einzelfall, ob eine vorgelagerte Zielgruppen- und Gebietsanalyse einen echten Mehrwert bietet – und empfehlen sie nur, wenn sie die Kampagnenplanung tatsächlich verbessert.
Dafür kann ein A/B-Test in zwei möglichst vergleichbaren Gebieten durchgeführt werden. In einem Gebiet erfolgt eine flächendeckende, im anderen eine selektierte Verteilung. Über getrennte QR-Codes, Aktionscodes, Landingpages oder Rücklaufwege lassen sich Reaktionen, Kosten und Ergebnisse anschließend miteinander vergleichen.